plan – b Integrierte Versorgung (IV) im Netzwerk psychische Gesundheit


Welche Leistungen bieten wir an?

Am Anfang sehen wir gemeinsam, in welcher Situation Sie sich derzeit befinden und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Besonders wichtig ist uns dabei, dass Ihr persönliches Umfeld möglichst einbezogen wird, denn aus den Kontakten mit Freunden und Familie können Sie viel Kraft gewinnen.
Gemeinsam mit Ihrem behandelnder (Fach-)Arzt gibt es ein weiteres Gespräch. Dort erstellen wir einen Behandlungsplan.
Diese zusätzlichen Arztgespräche werden alle 6 Monate wiederholt.
Wir erstellen mit Ihnen einen persönlichen Krisenplan.
Wir glauben, dass es der Wunsch eines jeden Menschen ist, sein Leben eigenverantwortlich zu führen. In der anfänglichen Planungsphase haben wir deshalb versucht zu schauen, was Sie dafür benötigen und welche Unterstützer Ihnen zur Seite stehen können.
Nach dieser Planungsphase sind Sie hoffentlich gut gerüstet.
Daher halten wir, wenn im Behandlungsplan nichts anderes vereinbart ist, in regelmäßigen, aber größeren Abständen Kontakt zueinander, Basisbegleitung genannt.
Wenn Sie mehr Begleitung benötigen weil sich in Ihrem Leben eine Veränderung ergibt, melden Sie sich bei unserer Hotline.
Nach gemeinsamer Absprache unterstützen wir Sie für eine Zeit zusätzlich mit Fach- und Begleitkräften aus den Bereichen Soziotherapie und ambulante psychiatrische Pflege.
Wir unterstützen Sie bei der Begleitung zu Terminen, bei der Selbstversorgung in der Häuslichkeit, bei der Erstellung einer Tagesstruktur, bei der Suche nach ergänzenden Leistungserbringern (z.B. Ergotherapie, Psychotherapie, Selbsthilfe usw.) und durch entlastende Gespräche, auf Ihren Wunsch auch gemeinsam mit Ihren Angehörigen.
Ist diese zusätzliche Begleitung nicht weiter nötig, kehren wir zur Basisbegleitung zurück. Während Ihrer Teilnahme an der IV haben Sie einen festen Ansprechpartner, den Bezugsmitarbeiter. Er hält auch den Kontakt zwischen den einzelnen Leistungserbringern.
Neben den ganz individuellen Leistungen gibt es ein Angebot zur Psychoedukation.
Dort werden Informationen zum Umgang mit der Erkrankung vermittelt. Es wird Psychoedukationsgruppen für Menschen mit Psychosen, für Menschen mit Depressionen und für Angehörige geben.