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SeGel Sachsen


Mit der Zunahme von psychischen Erkrankungen stoßen die ambulanten Versorgungsangebote auch in Sachsen an ihre Kapazitätsgrenzen, und Lösungen, die mehr als eine regelmäßige psychotherapeutische Betreuung bieten, sind noch seltener zu finden. Patienten stehen deshalb häufig vor der Alternative, mehr oder weniger lange auf eine ambulante Versorgung durch Psychologen oder Psychotherapeuten zu warten, oder sich in einer Klinik behandeln zu lassen. In Sachsen wird durch das besondere Versorgungskonzept Seelische Gesundheit leben, kurz „SeGel“, das ambulante Versorgungsangebot nicht nur vergrößert, SeGel bietet auch deutlich mehr als „nur“ fachärztliche Betreuung.

Die Patienten erhalten zu Hause jede notwendige psychiatrische Pflege, sie werden, unter Einbeziehung der Angehörigen, soziotherapeutisch betreut, und sie können bei auftretenden Krisen buchstäblich rund um die Uhr auf individuelle „Notfallbetreuung“ zurückgreifen. Zudem steht Ihnen dafür auch eine Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung, genauer gesagt eine freundlich eingerichtete Unterkunft, wo sie in schwierigen Phasen zur Ruhe kommen, Kraft tanken und mit Fachleuten reden können.

Damit erfüllt SeGel alle Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche Umsetzung des gerade bei psychischen Erkrankungen wichtigen Prinzips „ambulant vor stationär“ notwendig sind. Erste Erfahrungen zeigen zudem, dass sich im Rahmen von SeGel betreute Patienten in aller Regel einer Verbesserung der Lebensqualität erfreuen, denn der Alltag in der Familie, im sozialen Umfeld und der Arbeitsplatz bleiben erhalten oder der Weg dorthin zurück wird deutlich erleichtert und beschleunigt: Insbesondere Menschen mit affektiven Störungen wie z.B. Depression und Schizophrenie profitieren von dem Angebot und gewinnen ihre Eigenständigkeit in hohem Maße zurück, stationäre Aufenthalte und Arbeitsunfähigkeitszeiten können vermieden oder zumindest erheblich verkürzt werden.
Verantwortlich für die Organisation und Durchführung des zukunftsweisenden Konzepts in Sachsen ist das Medizinisch-therapeutische Versorgungszentrum Dresden gGmbH mit seinem Projekt plan-b – Integrierte Versorgung und den regionalen Kooperationspartnern. Grundlage hierfür ist ein richtungsweisender Vertrag zwischen dem MtVz und der Düsseldorfer GWQ ServicePlus AG, die hochwertige Versorgungsangebote für innovative und besonders versichertenorientierte Krankenkassen entwickelt.

An dem Versorgungsangebot können sich alle interessierten Kassen beteiligen. Die Versorgungsexperten der GWQ gehen daher davon aus, dass SeGel Schritt um Schritt zu einem flächendeckenden Angebot ausgebaut wird – schließlich setzt die Verbindung von patientenorientierte Qualität mit wirtschaftlichem Nutzen in dieser Form neue Maßstäbe.
Wenn Sie sich als Patient für das Versorgungsangebot interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse oder an das

Medizinisch-therapeutische Versorgungszentrum Dresden gGmbH
Plan-b – Integrierte Versorgung

Tel: 0351/45 64 100
Fax: 0351/31 40 69 22
E-Mail: plan-b@ptv-dresden.de



Wenn Sie sich als Krankenkasse für das Versorgungsprogramm interessieren, wenn Sie sich bitte an die

GWQ ServicePlus AG

Tel. 0211 / 75 84 98 - 0
(www.gwq-serviceplus.de)

oder an das MtVz